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Ist euer Assistent hochriskant?

Die Frage, ob ein Assistent hochriskant ist, muss für jeden Assistenten separat beantwortet werden. Dieselbe Organisation kann sowohl hochriskante als auch nicht hochriskante Assistenten betreiben — je nachdem, wie jeder einzelne eingesetzt wird.

Die Bewertung folgt vier Schritten:

  1. Prüfung verbotener Nutzungen: Bestimmte Verwendungen sind grundsätzlich verboten. Trifft eine davon zu, darf der Assistent nicht eingesetzt werden.
  2. Prüfung des Hochrisikobereichs: Operiert der Assistent in einem regulierten Bereich (z.B. Sozialleistungen, Personalwesen, Bildung), gilt er als hochriskant.
  3. Ausnahmeprüfung: Falls der Anwendungsfall in einen Hochrisikobereich fällt, kann unter Umständen eine Ausnahme geltend gemacht werden, wenn der Assistent nur eine begrenzte, verfahrensmäßige Aufgabe ausführt.
  4. Transparenzprüfung: Unabhängig von der Risikoklasse können für bestimmte Assistenten Transparenzpflichten gelten — unabhängig davon, ob sie hochriskant sind.

Arbeitet euch durch die nachstehenden Schritte. Dokumentiert eure Antworten: Sie dienen als Compliance-Nachweis, insbesondere wenn ihr eine Ausnahme geltend macht.


Für eine interaktivere Erfahrung steht der AI Act Screening-Assistent in der Assistant Library zur Verfügung. Er führt euch durch denselben Entscheidungsbaum, stellt bei Bedarf Rückfragen und erstellt eine vollständige dokumentierte Bewertung mit Rechtsverweisen, die ihr speichern könnt. Er kommuniziert auf Norwegisch und Englisch.


Wählt im jeweiligen Schritt alles aus, was auf euren Assistenten zutrifft. Der Fragebogen führt euch zu einem Ergebnis und zeigt, welche Verpflichtungen gelten und was ihr tun müsst, um diese zu erfüllen.

Schritt 1 — Verbotene Nutzung AI Act Art. 5

Führt Dein Assistent eine der folgenden Aktionen durch? Wähle alle zutreffenden aus. Wenn eine davon zutrifft, kann der Assistent nicht wie beschrieben eingesetzt werden.